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Friedensfrühstück am Internationalen Museumstag
Frieden entsteht im Gespräch miteinander. Mit der Dialogreihe Friedensfrühstück möchte das Jüdische Museum Augsburg Schwaben dafür Raum bieten. Kuratorin Monika Müller und Expert*innen aus der praktischen Friedensarbeit führen dialogisch durch die Ausstellung FRIEDEN. Danach besteht bei einem Frühstück Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch. Das Format widmet sich der Frage, wie Frieden im alltäglichen Miteinander entstehen kann.
So, 17. Mai 2026 | 11 Uhr | Ehemalige Synagoge Kriegshaber
Zu Gast: Werkstatt Solidarische Welt
Anlässlich des Internationalen Museumstags mit dem diesjährigen Motto »Museums uniting a divided world« sind Vertreter*innen der Werkstatt Solidarische Welt zu Gast.Der Verein wurde 1980 zusammen mit dem Weltladen Augsburg gegründet. Seitdem regt er durch Bildungsangebote an Schulen und vielfältige Aktionen wie Afrikanische Wochen, Führungen im Weltladen oder Vorträge zum Fairen Handel zur Auseinandersetzung mit der Solidaritätsarbeit vor Ort und weltweit an.
Austausch bei Führung und gemeinsamem Frühstück
Im Anschluss an die Führung sind die Teilnehmenden zu einem gemeinsamen Frühstück eingeladen. In informeller Atmosphäre besteht die Möglichkeit, Eindrücke aus der Ausstellung zu vertiefen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltung findet in der Ehemaligen Synagoge Kriegshaber statt. Eine Anmeldung bis Freitag zuvor ist erforderlich. Ein weiteres Friedensfrühstück findet am 5. Juli 2026 statt.
Internationaler Museumstag mit freiem Eintritt
Der Internationale Museumstag am 17. Mai bietet zudem freien Eintritt an beiden Standorten des Jüdischen Museums Augsburg Schwaben, sowohl in der Innenstadt als auch in die Ausstellung FRIEDEN in der Ehemaligen Synagoge Kriegshaber.
FRIEDEN – Ausstellung in der Ehemaligen Synagoge Kriegshaber
In einer Zeit zunehmender globaler Konflikte richtet die Ausstellung FRIEDEN den Fokus bewusst weg von Gewalt und Terror – hin zu der Möglichkeit ihrer Abwesenheit. Dabei stehen jüdische Perspektiven im Vordergrund. Verschiedene Konzepte und Definitionen von Frieden werden vorgestellt und in Beziehung zu Judentum, Politik, Krieg, Feminismus, Dialog und Gerechtigkeit gesetzt. Ausgewählte Objekte sowie künstlerische Arbeiten veranschaulichen den Einsatz für den Frieden und gelebte friedliche Praxis.
Über das Jüdische Museum Augsburg Schwaben
Das Jüdische Museum Augsburg Schwaben ist ein offener Ort der Begegnung. Untergebracht in zwei historischen Synagogen, zeigt es die Vielfalt jüdischen Lebens in Augsburg und Bayerisch-Schwaben in Vergangenheit und Gegenwart. Gleichzeitig bringt es sich in aktuelle gesellschaftliche Debatten ein und macht jüdische Perspektiven sichtbar.
Mit seiner Arbeit trägt das Jüdische Museum Augsburg Schwaben zu einem lebendigen Austausch über jüdische Geschichte und Kultur in der Stadt und der Region bei und fördert den Dialog mit der jüdischen Gemeinde sowie den Nachkommen der in der NS-Zeit verfolgten und vertriebenen Jüdinnen und Juden. Zentrales Anliegen ist die Stärkung einer pluralen und diskriminierungsfreien Gesellschaft, in der alle Menschen gleichberechtigt zusammenleben.
Gegründet von der jüdischen Gemeinde und einer Bürgerinitiative öffnete das Jüdische Museum Augsburg Schwaben 1985 erstmals für Besucher*innen und ist damit das älteste, von einer Stiftung getragene Jüdische Museum der Bundesrepublik.
Auf einen Blick
Friedensfrühstück im Begleitprogramm zur Ausstellung »FRIEDEN«
Ort: Jüdisches Museum Augsburg Schwaben, Ehemalige Synagoge Kriegshaber, Ulmer Straße 228, 86156 Augsburg
Datum und Uhrzeit: So, 17.05.2026 | 11.00 Uhr
Gebühr: 10,00 € | 6,00 € ermäßigt, inklusive Frühstück
Anmeldung: Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung bis Freitag, 15. Mai (bis 15 Uhr) unter empfang@jmaugsburg.de oder Tel. 0821-51 36 11 erforderlich






