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In Erinnerung an Mietek Pemper
Wie es Zu Schindlers Liste kam. Die Geschichte einer beispiellosen Rettungsaktion
Aus Anlass des 15. Todestags von Mietek Pemper, der ab 1958 in Augsburg lebte und 2007 zum Ehrenbürger der Stadt ernannt wurde, wird die Historikerin Prof. Dr. Viktoria Hertling gemeinsam mit Regina Pemper einen Vortrag über seinen entscheidenden Anteil an der Entstehung von Schindler´s Liste und somit der Rettung vieler Mithäftlinge des KZ Krakau-Płaszów halten.
Mieczysław (Mietek) Pemper, geboren am 24. März 1920 in Krakau (Polen), war im KZ Krakau-Płaszów zwangsverpflichtet als Stenograf des berüchtigten Lagerkommandanten Amon Göth. Es gelang ihm, Informationen aus geheimen SS-Unterlagen an den Unternehmer Oskar Schindler weiterzugeben. Schindler wusste daher um die Wichtigkeit der Deklaration seiner Emailfabrik mit zusätzlicher Munitionsfabrik als kriegswichtige Produktionsstätte. Nur so konnten mehr als 1000 jüdische Mitarbeiter, Männer, Frauen und Kinder vor dem sicheren Tod gerettet werden. Steven Spielberg setzte Oskar Schindler mit dem Kinofilm „Schindler´s Liste“ ein Denkmal.
Museumsleiterin Dr. Carmen Reichert wird den Abend moderieren.
Im Anschluss wird zu einem Stehempfang geladen.
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Jüdisches Museum Augsburg Schwaben
Jüdisches Museum Augsburg Schwaben
Halderstraße 6 – 8
86150 Augsburg
Deutschland
Das Jüdische Museum Augsburg Schwaben wurde 1985 in der eindrucksvollen Augsburger Synagoge eingerichtet. Es versteht sich als historisches Museum, das aus der jüdischen Geschichte in Bayerisch-Schwaben heraus Bezüge zu gegenwärtigen gesellschaftlichen Fragen herstellt. Es ist ein Ort, an dem Aspekte von Migration, Integration, Heimat und Kultur aus der Perspektive einer Minderheit diskutiert werden. Und es ist ein Ort, an dem gezeigt wird, dass Vielfalt weder Bedrohung noch Bereicherung, sondern Normalität ist.






