Hey ROY, you sexy boy!

Der Augsburger Pop-Preis feiert einen gelungenen Re-Start!

Ganz ehrlich, ein bisschen Sorgen haben wir uns schon um unseren Lieblings-Award gemacht. Der ROY wurde 2012 vom damaligen Popkulturbeauftragten Richard Goerlich ins Leben gerufen, er startete fulminant ins Rennen und ist seitdem nicht mehr aus der Augsburger Kulturszene wegzudenken. Über mehrere Jahre wurden Künstler und Macher aus der Augsburger Club- und Kulturszene ausgezeichnet. Doch wie in vielen anderen Bereichen, brachte Corona auch hier das Schiff ins Wanken. Nach einer Sendepause präsentierte sich der ROY gestern Abend runderneuert live und in Farbe von seiner Schokoladenseite.

Die Stadt Augsburg ehrte im Kongress am Park nachträglich Akteurinnen und Akteure der lokalen Popkulturszene. Im Zentrum des Get-togethers im Kongress am Park stand die Präsentation und öffentliche Auszeichnung der bereits verkündeten Preisträgerinnen und Preisträger aus den Jahren 2022 und 2023. Namhafte Laudatorinnen und Laudatoren der popkulturellen Szene würdigen die herausragenden Persönlichkeiten und Initiativen für ihre Kreativität sowie ihr besonderes Engagement und Schaffen in Augsburg.

Moderiert wurde der Abend von der aktuellen Popkulturbeauftragten Maria Trump und dem früheren Modular-Festivalleiter Patrick Jung, die Preisverleihung vor ca. 300 geladenen Gästen war eine gelungene und kurzweilige Performance und insbesondere die Live-Happenings von lokalen Künstlern wie Kokonelle, Josy & Ceci, KaraUke Augsburg und der Musikwerkstatt um Sängerin Alexandrina Simeon entpuppten sich als Sahnehäubchen dieses Events.

Spät am Abend, auf dem Weg nach Hause, wehte tatsächlich noch ein Hauch von Oscar und Grammy durch den Wittelsbacher Park. Welcome back, ROY! (ws)

Die Preisträger 2023
laut: Cypher e.V.
lokal: Burak Küçük
innovativ: Schöne Felder e.V.
sozial: KaraUke + Faces of Moms*
nachhaltig: Club- und Kulturkommission CUKK

Die Preisträger 2022
* Dergin Tokmak
* Musikwerkstatt Augsburg
* Atelier 75
* Frequenzgarten
* kunstWERK Open Air

Fotos: Fabian Schreyer

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